Entspannungsangebote


Es steht eine Vielzahl verschiedener Angebote zur Förderung der Ent- spannungskompetenz zur Verfügung (Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Bio-Feedback, Qi Gong, Atemgymnastik und andere physikalische Maßnahmen), die als fest verordnete oder als freie, regelmäßige Übungsgruppen die Behandlung begleiten.

CK_Logo_Quadratblau8x802 Autogenes Training:
Das Autogene Training ist eine weit verbreitete Methode zur konzentrativen Selbstentspannung, die von jedem Interessierten in der Gruppe erlernt und nach Einübung auch allein durchgeführt werden kann. Die Erkenntnis, dass durch gesteuerte Vorsätze und bildhafte Vorstellungen (formelhafte Vorsatzbildung) Körperfunktionen willentlich beeinflußbar sind, macht das Autogene Training als „Basispsychotherapeutikum“ in der Psychosomatik so nützlich.
 

 

 

 

 

 

 

 

CK_Logo_Quadratblau8x802 Progressive Muskelentspannung nach Jacobson:
Dieses Selbstentspannungsverfahren wirkt durch die gezielte Anregung von insgesamt sechzehn Muskelgruppen im psychophysiologischen Sinne. Dabei werden nacheinander Muskeln angespannt und anschließend entspannt. Es kommt zu einer Minderung des Muskeltonus und zu einem ausgeprägten Entspannungserleben. Durch systematisches Üben kommt eine „Gewohnheit der Ruhe“ zustande, die sich idealerweise als Haltung automatisiert.

CK_Logo_Quadratblau8x802 Respiratorisches Bio-Feedback:
Dies Verfahren fußt auf der apparativen Erfassung, Umwandlung und „Rückmeldung“ (als Licht- oder Tonsignal) psychophysiologischer Signale wie Herzfrequenz, Atemfrequenz oder Muskeltonus an den Patienten. Dadurch werden Körperfunktionen besser wahrnehmbar und können einer bewußten Steuerung zugänglich gemacht werden. Patienten, die mit den anderen Entspannungsangeboten Probleme haben oder besser außerhalb einer Gruppe üben, können das Bio-Feedback nutzen.

CK_Logo_Quadratblau8x802 Qi Gong:
Qi Gong ist eine aus China kommende ganzheitliche Methode. Sie ist die dritte wesentliche Säule der traditionellen chinesischen Medizin. Qi bedeutet „Vitalität, den Körper durchströmende Lebenskraft“ und Gong bedeutet „Arbeit oder konzentrierte Übung“. Durch weich fließende Bewegungen, die durch Atmung und Konzentration unterstützt werden, wird das „Qi“ aktiviert und wieder zum Fließen gebracht. Die Übungen werden nicht mechanisch, sondern mit Aufmerksamkeit und Sammlung durchgeführt, so dass eine ganzheitliche Wirkung auf Körper, Geist und Seele möglich wird. Wir wenden sechs Formen aus den „Brokatübungen“ an.