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Ergotherapie: Kreativität ist ein wesentlicher Lebensimpuls: Jeder Mensch ist kreativ! Mittels ausdrucks- und gestalttherapeutischer Methoden in der Gruppentherapie wird diese Kreativität lebendig erhalten bzw. wieder geweckt. Dadurch werden psychotherapeutische Prozesse gefördert oder in Bewegung gesetzt, das Selbstwertgefühl wird gestärkt, die Komplexität im Denken erweitert und dadurch die Möglichkeit zu einer aktiveren Lebensplanung und –gestaltung geschaffen.
Tanz- und Bewegungstherapie: In der Tanz- u. Bewegungstherapie wird durch das körperliche Erleben in Ruhe und Bewegung ein Zugang zur emotionalen Befindlichkeit sowie zu inneren Bildern und Assoziationen hergestellt. Durch die Unmittelbarkeit des Körpererlebens können Gefühle identifiziert und durch anschließende Reflektion integriert werden.
Psychodynamische Gesprächstherapie: Die Gesprächsgruppentherapien sind tiefenpsychologisch fundiert und fördern den Austausch unter den beteiligten Patienten im offenen Gespräch. Sie können die Wahrnehmung und den Ausdruck von Gefühlen und Konflikten verbessern und laden dazu ein, sich Rückmeldungen über die gegenseitigen Wahrnehmungen im aktuellen Gruppenprozess zu geben. In einer der drei Gruppen wird die Katathym-Imaginative-Psychotherapie angewandt.
Indikative Gruppentherapie: Bei der Behandlung bestimmter Erkrankungen haben sich einzelne Verfahren besonders bewährt, so dass wir diese in verschiedene Gruppenangebote zusammengefaßt haben. Angstreduktionstraining hilft z. B. bei dem Verstehen der körperlichen Angstreaktion sowie bei der Überwindung von Angstzuständen. Die Stabilisierungsgruppe fördert mittels imaginativer Verfahren die Bewältigung belastender Lebensereignisse (Traumata). Die Essbegleitgruppe übt praktisch die Umstrukturierung des Eß- verhaltens. Im Training sozialer Kompetenzen können Probleme im zwischenmenschlichen Kontakt überwunden werden, z.B. durch Rollenspiele.
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